KI ver­ar­beitet 7 Millionen Dokumente auto­ma­ti­siert

Millionen Dokumente aus unter­schied­lichsten Kanälen, steigende Anfor­de­rungen an Geschwin­dig­keit und Auto­ma­ti­sie­rung – für die ING ist ein leis­tungs­fä­higes Input Manage­ment geschäfts­kri­tisch. Mit der KI-basierten Plattform OmnIA von Insiders Tech­no­lo­gies gelingt es der Direkt­bank, große Teile des Post­ein­gangs auto­ma­ti­siert zu ver­ar­beiten, Durch­lauf­zeiten deutlich zu ver­kürzen und Fach­be­reiche nach­haltig zu entlasten.

Mit mehr als 10 Millionen Kundinnen und Kunden gehört die ING zu den größten Banken in Deutsch­land. Das Leis­tungs­spek­trum reicht von Giro­konten, Bau­fi­nan­zie­rungen und Spar­pro­dukten bis hin zu Kon­su­men­ten­kre­diten und Wert­pa­pier­lö­sungen. Ergänzt wird das Angebot durch Business Banking für kleine und mittlere Unter­nehmen sowie Wholesale Banking für inter­na­tio­nale Groß­kunden. Rund 5.000 Mit­ar­bei­tende an den Stand­orten Frankfurt, Berlin, Hannover und Nürnberg sorgen für einen rei­bungs­losen Betrieb – und für eine kon­se­quent digitale Aus­rich­tung der Prozesse. Ein zentraler Bestand­teil dieser Prozesse ist das Input Manage­ment. Jährlich ver­ar­beitet die ING sechs bis sieben Millionen Dokumente – von stan­dar­di­sierten For­mu­laren bis hin zu frei for­mu­lierten E‑Mails oder abfo­to­gra­fierten Unter­lagen. Ziel ist es, diese Infor­ma­tionen möglichst schnell struk­tu­riert in die nach­ge­la­gerten Fach­pro­zesse zu über­führen.

KOMPLEXE AUS­GANGS­SI­TUA­TION BREMST PROZESSE

Als Direkt­bank bündelt die ING ihr gesamtes Input Manage­ment zentral. Vor der Ein­füh­rung der neuen Lösung war die Doku­men­ten­ver­ar­bei­tung durch eine hohe Kom­ple­xität geprägt. Dokumente erreichten die Bank über ver­schie­dene Kanäle: klas­si­sche Post, E‑Mail- Anhänge, Uploads aus dem Online­ban­king sowie Ein­rei­chungen durch Ver­mittler – bei­spiels­weise in der Bau­fi­nan­zie­rung. Trotz wach­sender Digi­ta­li­sie­rung gab es weiterhin einen hohen Anteil an papier­ba­sierten Eingängen. Gleich­zeitig war die Sys­tem­land­schaft his­to­risch gewachsen und stark frag­men­tiert. Über Jahre hinweg hatten sich zahl­reiche indi­vi­du­elle Anpas­sungen ange­sam­melt, sodass die Lösung zunehmend war­tungs­in­tensiv und nur ein­ge­schränkt ska­lierbar war. Mehrere Hundert Doku­men­ten­klassen mussten in dutzenden Prozessen und Sub­pro­zessen ver­ar­beitet werden. Besonders kritisch war, dass selbst digital ein­ge­hende Dokumente nicht auto­ma­ti­siert ver­ar­beitet werden konnten. Sie mussten zunächst manuell gesichtet, getrennt und vor­be­reitet werden, bevor sie in die eigent­li­chen Fach­pro­zesse gelangten. Dadurch ent­standen Ver­zö­ge­rungen und zusätz­liche Aufwände.

KLARE ZIEL­SET­ZUNG: AUTO­MA­TI­SIE­RUNG, STAN­DAR­DI­SIE­RUNG UND FLE­XI­BI­LITÄT

Vor diesem Hin­ter­grund defi­nierte die ING klare Anfor­de­rungen an eine neue Lösung. Gesucht wurde eine Plattform, die sowohl die Kom­ple­xität reduziert als auch lang­fristig ska­lierbar ist. Sie sollte einen hohen Stan­dar­di­sie­rungs­grad bieten und gleich­zeitig flexibel genug sein, um neue Anfor­de­rungen schnell umzu­setzen. Ein ent­schei­dendes Kriterium war die Mög­lich­keit, Auto­ma­ti­sie­rung kon­se­quent aus­zu­bauen – ins­be­son­dere bei der Doku­men­ten­bil­dung, also dem auto­ma­ti­schen Trennen und Zusam­men­f­ühren von Doku­menten, sowie bei Klas­si­fi­ka­tion und per­spek­ti­visch auch bei der Daten­ex­trak­tion. Ebenso wichtig war, dass Fach­an­wender die Systeme selbst trai­nieren und wei­ter­ent­wi­ckeln können, ohne auf Ent­wickler ange­wiesen zu sein. Nach einem umfas­senden Aus­wahl­pro­zess mit mehreren Anbietern entschied sich die ING für OmnIA von Insiders Tech­no­lo­gies. Aus­schlag­ge­bend waren neben der funk­tio­nalen Tiefe vor allem die vor­han­denen Stan­dard­funk­tionen wie das auto­ma­ti­sche Splitten und Mergen von Doku­menten sowie die effi­zi­enten Trai­nings­mög­lich­keiten.

Nutzen für den Kunden

  • Deutlich redu­zierte manuelle Nach­be­ar­bei­tung
  • Spürbar schnel­lere Durch­lauf­zeiten
  • Höhere Auto­ma­ti­sie­rungs­quoten
  • Fle­xi­bi­lität für neue Anfor­de­rungen und Use Cases

„Die Geschwin­dig­keit, mit der sich die Qua­li­täts­kenn­zahlen ent­wi­ckelten, hat uns positiv über­rascht. Das Potenzial in Bezug auf Effizienz und Arbeits­ent­las­tung war uns zu Beginn in diesem Umfang nicht bewusst – umso deut­li­cher sehen wir heute die Ver­bes­se­rungen im täglichen Arbeiten.“

Eyal Azani

Product Owner Digitale Doku­men­ten­ver­ar­bei­tung und E‑Mail Handling, ING

ZENTRALE PLATTFORM FÜR ALLE EIN­GANGS­DO­KU­MENTE

Mit OmnIA wurde eine zentrale Plattform etabliert, die sämtliche ein­ge­henden Dokumente kanalü­ber­grei­fend ver­ar­beitet. Die Lösung erkennt auto­ma­tisch Doku­ment­grenzen, trennt oder führt Inhalte zusammen und ordnet sie den richtigen Vorgängen zu. Anschlie­ßend erfolgt die Klas­si­fi­ka­tion, also die inhalt­liche Ein­ord­nung der Dokumente. Auf dieser Basis wird ent­schieden, welche Daten extra­hiert werden müssen, um nach­ge­la­gerte Prozesse weiter zu auto­ma­ti­sieren. Aktuell ver­ar­beitet die ING rund 400 Doku­men­ten­klassen über zwei Mandanten hinweg und steuert jährlich mehrere Millionen Dokumente in die Fach­pro­zesse ein. Gerade im Bereich Bau­fi­nan­zie­rung, in dem häufig mehrere Dokumente pro Vorgang ein­ge­reicht werden, sorgt diese struk­tu­rierte Ver­ar­bei­tung für deutlich mehr Effizienz.

 

SPÜRBARE EFFI­ZI­ENZ­GE­WINNE IM TAGES­GE­SCHÄFT

Die Ein­füh­rung der Plattform führte zu deut­li­chen Ver­bes­se­rungen im ope­ra­tiven Betrieb. Ein wesent­li­cher Fort­schritt liegt in der Auto­ma­ti­sie­rung: Die Dun­kel­ver­ar­bei­tungs­quote konnte seit Ein­füh­rung der Plattform deutlich gestei­gert werden. Auch auf Vor­gangs­ebene werden heute zahl­reiche Prozesse auto­ma­ti­siert ver­ar­beitet, die zuvor voll­ständig manuelle Bear­bei­tungs­schritte erfor­derten. Besonders bei der Doku­men­ten­bil­dung wurden erheb­liche Fort­schritte erzielt. Auch die Klas­si­fi­ka­tion wurde deutlich ver­bes­sert und erreicht inzwi­schen stabile Werte von rund 80 Prozent. Insgesamt führt das dazu, dass Fach­pro­zesse schneller starten können und die Durch­lauf­zeiten spürbar sinken. Für die Fach­be­reiche bedeutet das eine deutliche Ent­las­tung, da weniger Dokumente manuell geprüft werden müssen.

 

Her­aus­for­de­rungen

  • Hete­ro­gene Ein­gangs­ka­näle
  • Komplexe, his­to­risch gewach­sene Sys­tem­land­schaft
  • Hoher manueller Aufwand in der Doku­men­ten­ver­ar­bei­tung
  • Begrenzte Ska­lier­bar­keit und Auto­ma­ti­sie­rung
  • Agiles Pro­dukt­port­folio der Bank sorgt für neue Anfor­de­rungen

„Die größte Her­aus­for­de­rung im Input Manage­ment besteht für uns darin, ein­ge­hende Dokumente so schnell wie möglich struk­tu­riert den nach­ge­la­gerten Fach­pro­zessen zur Ver­fü­gung zu stellen. Nur so lassen sich Prozesse auto­ma­ti­sieren und Kun­den­an­liegen schneller beant­worten.“

Eyal Azani

Product Owner Digitale Doku­men­ten­ver­ar­bei­tung und E‑Mail Handling, ING

FLE­XI­BI­LITÄT UND BENUT­ZER­FREUND­LICH­KEIT ALS HEBEL FÜR PRO­DUK­TI­VITÄT

Die stetige Erwei­te­rung der Pro­dukt­pa­lette der ING erfordert ein hohes Maß an Fle­xi­bi­lität im Input Manage­ment. So sind bei­spiels­weise im Zuge neuer Angebote für Kinder- und Jugend­konten der Bank zusätz­liche Doku­men­ten­klassen hin­zu­ge­kommen. Ins­be­son­dere werden deutlich mehr Geburts­ur­kunden ver­ar­beitet. Ein weiterer Erfolgs­faktor liegt in der einfachen Bedien­bar­keit der Lösung. Fach­an­wender können Klas­si­fi­ka­ti­ons­mo­delle eigen­ständig trai­nieren und anpassen, was die Wei­ter­ent­wick­lung erheblich beschleu­nigt. Gerade bei komplexen Doku­men­ten­struk­turen lassen sich so schnell stabile Ergeb­nisse erzielen. Auch in der manuellen Nach­be­ar­bei­tung zeigt sich ein klarer Vorteil. Die opti­mierte Benut­zer­ober­fläche reduziert die Bear­bei­tungs­zeit pro Dokument und steigert die Effizienz im Arbeits­alltag.

ZUKUNFTS­SI­CHERE BASIS FÜR AUTO­MA­TI­SIE­RUNG

Mit der Ein­füh­rung der OmnIA-Plattform hat die ING Deutsch­land eine zentrale Grundlage für die weitere Stan­dar­di­sie­rung und Auto­ma­ti­sie­rung der Doku­men­ten­ver­ar­bei­tung geschaffen. Die Plattform ermög­licht es, zusätz­liche Funk­tionen schritt­weise zu inte­grieren und neue Anfor­de­rungen effizient umzu­setzen. Dadurch unter­stützt sie eine lang­fris­tige Wei­ter­ent­wick­lung der digitalen Doku­men­ten­pro­zesse.

 

SPÜRBARE EFFI­ZI­ENZ­GE­WINNE IM TAGES­GE­SCHÄFT

Die Ein­füh­rung der Plattform führte zu deut­li­chen Ver­bes­se­rungen im ope­ra­tiven Betrieb. Ein wesent­li­cher Fort­schritt liegt in der Auto­ma­ti­sie­rung: Die Dun­kel­ver­ar­bei­tungs­quote konnte seit Ein­füh­rung der Plattform deutlich gestei­gert werden. Auch auf Vor­gangs­ebene werden heute zahl­reiche Prozesse auto­ma­ti­siert ver­ar­beitet, die zuvor voll­ständig manuelle Bear­bei­tungs­schritte erfor­derten. Besonders bei der Doku­men­ten­bil­dung wurden erheb­liche Fort­schritte erzielt. Auch die Klas­si­fi­ka­tion wurde deutlich ver­bes­sert und erreicht inzwi­schen stabile Werte von rund 80 Prozent. Insgesamt führt das dazu, dass Fach­pro­zesse schneller starten können und die Durch­lauf­zeiten spürbar sinken. Für die Fach­be­reiche bedeutet das eine deutliche Ent­las­tung, da weniger Dokumente manuell geprüft werden müssen.

 

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